Ausstellung Gudrun-Aimée Spalke

Seit Dezember 2018 stellt Frau Spalke ihre fantasievollen Bilder und Drucke in der Praxis Endres aus. Frau Spalke experimentiert gerne mit den verschiedensten Techniken. Zur Zeit ist Sie fasziniert von den Möglichkeiten des Gelatinedrucks. Bei dieser Technik werden auf einer Gelatineplatte dünne Schichten von Acrylfarbe aufgetragen und mithilfe verschiedenster Werkzeuge (Schnüre, Folien, Kämme) und Schablonen Strukturen erzeugt. Es entstehen transparente, vielschichtige Monotypien, die weiter bemalt werden können. Das Verfahren nimmt bewusst den Zufall zur Hilfe.

Monotypie: blaue Stadt, G.Spalke 2018

Acrylmalerei: Landschaften

Die Bilder von Frau Spalke zeigen häufig verträumte Landschaften, in denen der Betrachter mit Augen spazieren gehen kann. Gefragt wie Sie an das Malen herangehe antwortet die Künstlerin: „Für meine Bilder gibt es meist keinen Entwurf oder einen konkreten Plan. Oft habe ich ein bestimmte Farbe im Sinn, die ich verwenden möchte. Das ist aber auch schon alles. Ich beginne einfach und warte dann darauf, was als nächstes passiert. Der Prozess kann auch schwierig sein oder frustrierend. Auf jedenfalls ist es immer eine Entdeckung. Etwas entsteht aus mir heraus in Wechselwirkung mit der Farbe, der Leinwand, dem Material. Zurzeit male ich häufig Landschaften mit Bergen. Ich weiß nicht warum ich das tue. So richtig realistisch sind meine Bilder aber nicht, eher ungenau und farblich verfremdet. „

Berglandschaft mit Fluß, Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm
Planeten, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Weihnachtsfeier 2018

Das Team traf sich zur Weihnachtsfeier am 19.12.18 und lies sich in einen Escape Room in Berlin einschließen. Kurz vor Ablauf der zur Verfügung stehenden Stunde gelang die Lösung des Rätsels. Danach stärkten sich alle bei einem Buffet im Restaurant auf dem Funkturm.

War gar nicht so einfach ….

Wir wünschen allen Patientinnen und Patienten Fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2019!

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Neueste Beiträge

Ausstellung der Malklasse Fiedler

Kunstausstellung der Malklasse von Jochen Fiedler aus Kloster Lehnin

 

Jochen Fiedler gibt seit Jahren in seinem Atelier „Galerie am roten Wasser“ in Kloster Lehnin, Emstaler Landstraße Malkurse. Vier seiner Schülerinnen nutzen die Gelegenheit ihre Werke in der Praxis von Claus Endres einem größeren Publikum zu zeigen. Die Vernissage fand am 8.April 2016 statt und lockte viele Kunstinteressierte in die Praxis.

 

Ausstellung mit Peter Gustavus

Peter Gustavus wurde in Berlin geboren wo er auch heute wohnt. Er war lange Jahre als Entwicklungshelfer in verschiedenen Kontinenten tätig. Von 2006 bis 2017 lebte er mit seiner Frau Namoko in Zambia. Im September 2009 stellte er seine farbenfrohen, ungewöhnlichen Aquarelle in der Gemeinschaftspraxis Nahmitz aus.

 

Viele Wege führen nach Afrika

Kunst Ausstellung „Brücken-Labyrinth“ neu in Nahmitzer Praxis

Quelle: Märkische Allgemeine, Brandenburger Kurier, 25.09.2010 

Von Christine Lummert

NAHMITZ „Viele Wege führen nach Afrika“, findet Peter Gustavus mit einem Blick auf sein Bild „Brücken-Labyrinth“. Ein buntes Mosaik öffnet sich dem Betrachter, der mit den Augen einen Weg durch die verschachtelten Formen sucht, bis er in der Mitte den Umriss von Afrika erkennt.

Nicht nur die Bilder sind ungewöhnlich, auch der Ort der gestern Nachmittag eröffneten Ausstellung überrascht. Die Wände in der Praxis des Arztes Claus Endres in Nahmitz verwandeln sich immer wieder in eine kleine Galerie. „Ungefähr alle sechs Monate versuchen wir einen anderen Künstler in unsere Räume zu holen“, erklärt Endres.

Peter Gustavus brauchte er nicht lange zu überreden, denn beide verbindet eine 30-jährige Freundschaft. „Wir haben uns in Nepal kennen gelernt, als ich dort für einige Zeit gearbeitet habe“, erzählt Endres. Gustavus hat sich lange Jahre in der Entwicklungshilfe engagiert und immer wieder Afrika bereist und ist letztendlich dort geblieben. Seit drei Jahren wohnt er mit seiner Frau Namoko in Sambia und hat dort ein kleines Kulturforum etabliert, in dem er sich um die interkulturelle Verständigung bemüht. „Wir bieten Deutschen die Möglichkeit, sich auf einen Aufenthalt in Sambia vorzubereiten und ermöglichen Sambiern den umgekehrten Weg nach Deutschland.“

„Eigentlich hat meine Frau mich darauf gebracht, meine Kunst nicht nur als Hobby zu sehen“, erklärt Gustavus. Im Jahr 1995 hat er im Schöneberger Rathaus in Berlin zum ersten Mal seine Bilder öffentlich gezeigt und seitdem sind über 40 Ausstellungen in verschiedenen Ländern gefolgt.

Gustavus sucht sich seine Inspiration in der neuen Heimat Sambia. Mit seinen abstrakten Aquarellen setzt er Lichtpunkte auf Szenen der afrikanischen Lebenswelt, die dem europäischen Betrachter auf den ersten Blick vielleicht fremd vorkommen. Aber gerade da soll die eigene Interpretation einsetzen. „Viele haben in ihrem Leben die Phantasie ausgeschaltet““ findet der Künstler. Mit seinen Bildern will er dazu verleiten, sie wieder anzuknipsen.

Gustavus stellt auch den ungewohnten Ausstellungsraum bei der Vernissage in den Mittelpunkt, als er gestern mit den Gästen das Gespräch über seine Bilder suchte. „Vielleicht lenkt meine Kunst die Patienten etwas ab und trägt sie an einen anderen Ort.“

Auch Claus Endres hat festgestellt, dass sich aus den verschiedenen Kunstwerken in seiner Praxis immer wieder Gespräche entwickeln. Und wenn im Wartezimmer Bilder an der Wand hängen, auf denen Schiffe das Fliegen lernen, kann jeder die Phantasie spielen lassen.